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Kommunitetsbygningen

Die Kommunitetsbygningen erstreckt sich an der Nørregade neben dem Hauptgebäude der Universität Kopenhagen. An der Ecke von Frue Plads und Nørregade verbindet sie Backsteinfassaden mit einem älteren Gebäudeteil aus dem 15. Jahrhundert. Die heutige Anlage entstand in den 1620er Jahren nach einer umfassenden Erneuerung der früheren Bischofsresidenz.

Das Kommunitet versorgte unterstützte Studenten seit 1569 mit zwei täglichen Mahlzeiten und Räumen für Übungen. Im Erdgeschoss lag der Speisesaal, während der erste Stock studentischen Aktivitäten diente. 1736 ersetzten Geldzahlungen die Verpflegung, und die Räume erhielten neue Aufgaben. 1772 nahm hier außerdem das Mineralogische Museum seinen Betrieb auf, bevor es 1893 in den Botanischen Garten umzog.

Im gewölbten Keller Munkekælderen hängen noch große Eisenhaken und Ringe von der Decke. Dort lagerten einst Rindfleischseiten, Schinken und andere Lebensmittel aus den Vorräten des Kommunitets. In den 1970er Jahren fanden hier Jazzabende und Studentenfeiern statt, während der Raum heute Universitätsempfänge und private Feiern aufnimmt. Die Backsteinoptik der Universitätsbibliothek von 1861 wurde zudem auf das ältere Gebäude abgestimmt.

Stadt
Kopenhagen
Aktualisiert

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