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Ulrepforte

Die Ulrepforte steht in Köln als mittelalterliches Stadttor in der erhaltenen Stadtbefestigung. Ihre Durchfahrt misst etwa vier Meter. Zwei offene, halbkreisförmige Türme flankieren den mehrstöckigen Mittelbau und zeigen die defensive Konstruktion. In der Nähe stehen außerdem Abschnitte der Stadtmauer und zwei Wehrtürme.

Der Bau entstand im frühen 13. Jahrhundert, erstmals erwähnt wurde ein Tor an dieser Stelle 1245. Ursprünglich arbeiteten hier Töpfer, deren Handwerk mit Feuer verbunden war. Um 1450 wurde die Durchfahrt zugemauert und zur Kartäuser Windmühle umgebaut. Ein 23,5 Meter hoher Mühlenturm kam am nördlichen Turm hinzu. Acht Kreuzgewölbe trugen die Galerie, deren Bau die Außenmauer um etwa einen Meter erhöhte.

1268 versuchten Gegner, unter der Mauer hindurch in die Stadt einzudringen. Ein Relief von 1360 erinnert an die anschließende Schlacht. Das Original befindet sich im Kölner Stadtmuseum, eine Kopie ist nahe dem Tor erhalten. Seit 1955 nutzt die Karnevalsgesellschaft Kölsche Funke rut-wieß die Anlage und hält sie instand. Besonders auffällig bleibt die erhöhte Außenmauer, die vom Umbau zur Windmühle zeugt.

Stadt
Köln
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