St. Mariä Himmelfahrt
St. Mariä Himmelfahrt steht in Köln und gehört zu den wenigen erhaltenen Zeugnissen barocker Architektur der Stadt. Die katholische Kirche entstand als Jesuitenkollegiatkirche nach einem Vorbild aus Molsheim im Elsass. Ihre dreischiffige Basilika besitzt sieben Joche, Emporen und zwei Türme an der Westfassade. Verputzter Backstein, steinerne Details und Spitzbogenfenster prägen das äußere Erscheinungsbild.
Christoph Wamser begann den Bau, Valentin Boltz vollendete ihn mit der Innenausstattung und den Seitenaltären. Nach nahezu vollständiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb nur die Außenmauer stehen. Zwischen 1949 und 1979 entstand der Bau in Anlehnung an seine ursprüngliche Gestalt neu. Im Inneren verbinden sechs toskanische Säulen je Seite mittelalterliche Formen mit frühbarocker Lichtführung und Stuckdekor.
Ein schwarzer, roter und goldener Hochaltar ragt etwa 22,5 Meter in den Chor. Das Netzgewölbe überspannt den Raum mit wechselnden Sternen und Quadraten, während schwarzweiße Marmorplatten den Boden zeichnen. Sieben Glocken hängen im Turm, darunter die große Marienglocke von Johannes Reutter aus Mainz.-vesm
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