Tränenpalast
Der Tränenpalast steht am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin und war im Kalten Krieg ein Grenzübergang zwischen Ost- und West-Berlin. Seine gläserne Halle entstand dort im Jahr 1962. Glas und Stahl gaben dem Gebäude ein modernes Gesicht, obwohl Polizisten und Zollbeamte jeden Übergang mehrfach kontrollierten. Nur Reisende mit den erforderlichen Dokumenten durften die Grenze passieren.
Heute zeigt das Museum die Dauerausstellung „Ort der deutschen Teilung“ mit Interviews, Biografien und mehr als 570 Originalobjekten. Sie behandelt die Jahre von 1962 bis 1990. Restaurierte Kontrollräume machen sichtbar, wie die Abfertigung für Menschen aus Ost-Berlin nach West-Berlin funktionierte. Der heutige Museumsbesuch ist auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Im Inneren lenkte eine helle Route nach Osten und eine dunkle Route nach Westen den Weg durch die Kontrolle. Dieser Gegensatz machte die deutsche Teilung im Gebäude unmittelbar sichtbar.
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