St. Johannes-Evangelist-Kirche
Die St. Johannes-Evangelist-Kirche steht im Berliner Bezirk Mitte und zeigt neoromanische Architektur auf engem Stadtgrundstück. Die Kirche wurde zwischen 1898 und 1900 in Berlin errichtet. Max Spitta entwarf den Bau unter der Aufsicht von Baurat Bürkner und prägte damit seine klare Gestalt. Ihre Klinkerfassade bestimmt das äußere Erscheinungsbild. Über dem Eingang erscheinen eine Vorhalle mit Christusmedaillon und eine Fensterrose. Der längsgerichtete Innenraum besitzt gewölbte Joche und wird durch ein Glasdach beleuchtet. Wilhelm Sauer baute die Orgel für diesen Kirchenraum. Der Altarbereich liegt in einer Apsis, die früher ein Mosaik besaß. Im Zweiten Weltkrieg beschädigte ein Brandbombenangriff das Gebäude, bevor die fünfziger Jahre eine vereinfachte Restaurierung brachten. Die evangelische Gemeinde wurde 1978 aufgelöst. Danach nutzte die Humboldt-Universität das Gebäude als Lagerraum, bevor es 2003 wieder geweiht wurde. Später diente die Kirche auch als Veranstaltungsort für kulturelle Ereignisse. Seit 2017 nutzt die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde St. Georgios die Kirche für ihre Gottesdienste. Dadurch verbindet der Bau Berliner Architekturgeschichte mit orthodoxem Gemeindeleben.
- Stadt
- Berlin
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Berlin. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.
