Pergamonmuseum
Das Pergamonmuseum steht auf der Museumsinsel in Berlin und gehört als denkmalgeschütztes Gebäude zum UNESCO-Welterbe. Seine drei Flügel bilden einen Baukörper für große archäologische Funde. Alfred Messel und Ludwig Hoffmann entwarfen die Anlage mit vereinfachten klassischen Formen zwischen 1910 und 1930.
Wilhelm von Bode initiierte die Planung, weil die Kunst- und Antikenbestände mehr Raum benötigten. Der Bau wurde 1930 fertiggestellt. Im Zweiten Weltkrieg erlitt das Gebäude Schäden, während man große Exponate durch Einmauerung schützte. Die Rote Armee nahm zahlreiche Objekte mit, von denen die meisten bis 1958 nach Ostdeutschland zurückkehrten.
Zu den früheren Beständen gehörten die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Der Pergamonaltar, das Markttor von Milet und das Ischtar-Tor aus Babylon machten die Rekonstruktionen weithin bekannt. Assyrische, sumerische und babylonische Kulturen begegnen dir dort neben Skulpturen, Inschriften und Mosaiken. Das Gebäude ist rollstuhlgerecht.
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