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Luisenstädtischer Kirchpark

Der Luisenstädtische Kirchpark liegt im Berliner Bezirk Mitte und verbindet ruhige Grünflächen mit den Spuren einer zerstörten Kirche. Hecken zeichnen den früheren Grundriss der Kirche deutlich nach. Hier entstand zunächst eine hölzerne Sebastiankirche, die später einer steinernen Kirche mit Turm wich. Das Gelände diente außerdem lange als Friedhof.

Später erhielt die Kirche zu Ehren Königin Luises den Namen Luisenstadtkirche und prägte den Ort über viele Jahrzehnte. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie durch einen Bombenangriff zerstört, ihre Ruinen verschwanden später nahe der Berliner Mauer. Nach der Wiedervereinigung entstand der Gedenkpark. Eine Stele von Nikolaus Bode erinnert an das Gotteshaus und dort bestattete Persönlichkeiten. Dazu gehören Carl Gottlieb Svarez, Wilhelm Friedemann Bach und Christoph Friedrich Nicolai. Zwischen den Hecken bleibt die frühere Kirche als sichtbare Spur im Stadtbild präsent.

Stadt
Berlin
Aktualisiert

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