KW Institute for Contemporary Art
Das KW Institute for Contemporary Art liegt in Berlin-Mitte und zeigt zeitgenössische Kunst in einer ehemaligen Margarinefabrik. Die Räume verbinden industrielle Spuren mit wechselnden Ausstellungen und einer Kunstszene, die Berlins Wandel sichtbar macht.
1991 entstand die Institution kurz nach dem Fall der Berliner Mauer. Sie arbeitet mit internationalen Orten wie MoMA PS1 in New York und der Julia Stoschek Collection zusammen. Ausstellungen wie „37 Räume“ mit 37 Kuratorinnen und Kuratoren prägten die frühe Geschichte. „Regarding Terror: The RAF Exhibition“ untersuchte 2005 die öffentliche Wahrnehmung der Roten Armee Fraktion und löste Kontroversen aus. „Into Me / Out Of Me“ entstand 2006 gemeinsam mit dem P.S.1 Contemporary Art Center in New York.
Auch die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst nutzt die Räume regelmäßig als Veranstaltungsort. Besonders eindrücklich bleibt die frühere Fabrikstruktur, die den Kunstwerken einen rauen, industriellen Hintergrund gibt.
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