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Krausnickpark

Krausnickpark liegt im Berliner Bezirk Mitte zwischen Krausnickstraße, Oranienburger Straße und Großer Hamburger Straße. Zwischen Grünflächen, Spielplätzen und gemeinschaftlich gepflegten Gartenparzellen entsteht ein ruhiger Ort mitten im Stadtgebiet. Der Park trägt den Namen des Lokalpolitikers Heinrich Wilhelm Krausnick.

Im achtzehnten Jahrhundert bauten Menschen hier Obst und Gemüse an und pflegten kunstvolle Lusthäuser mit exotischen Pflanzen, Blumenbeeten und Statuen. Um 1800 verwandelte der Verein Ressource das Gelände in einen Park für die sommerliche Freizeit des Bürgertums. Ein Sommerhaus von Wilhelm Louis Drewitz wich später einem Ballsaal, ergänzt durch Kegelbahn, Musikpavillon und Brunnen. Krieg, wirtschaftliche Veränderungen und die Nutzung durch die Humboldt-Universität prägten die weitere Geschichte des Geländes.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg teilten sich Gartenparzellen, Spielplatz und Kindertagesstätte die Fläche. Die Wiederherstellung als öffentliche Grünanlage begann 1997, bevor der Park 2007 wieder zugänglich wurde. Heute pflegt ein lokaler Bewohnerverein die Anlage und bewahrt damit ihren gemeinschaftlichen Charakter. Besonders anschaulich bleibt der Wandel vom landwirtschaftlichen Garten zur grünen Nachbarschaftsfläche.

Stadt
Berlin
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