Palau Robert
Der Palau Robert steht in Barcelona an der Ecke von Passeig de Gràcia und Avinguda Diagonal. Der spätneoklassizistische Bau aus Montgrí-Stein entstand 1903 nach Plänen von Henry Grandpierre und Joan Martorell i Montells.
Robert Robert i Surís ließ die Residenz als aristokratisches Stadthaus errichten. Während des Spanischen Bürgerkriegs diente sie von 1936 bis 1939 dem Kulturministerium der Generalitat de Catalunya. In den 1980er-Jahren übernahm die katalanische Regierung das Gebäude, das heute vier Ausstellungssäle, einen Konzertsaal und einen Konferenzraum im früheren Kutschenhaus beherbergt. Dort finden Ausstellungen zu Katalonien, Fotografie, Innovation und Kommunikation sowie Vorträge, Filmvorführungen und Konzerte statt.
Ramon Oliva gestaltete die öffentlichen Gärten mit üppiger Bepflanzung und ungewöhnlichen Arten. Einige Palmen kamen von der Weltausstellung Barcelonas 1888, während ein Farn aus Tasmanien und Kiku Mistus Skulptur „La Lluna“ besondere Akzente setzen. Die Anlage ist barrierefrei zugänglich und verbindet bürgerliche Gartenarchitektur, exotische Pflanzen und zeitgenössische Kunst mitten in der Stadt.
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