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Dominicuskerk

Die Dominicuskerk steht in Amsterdam als neugotischer Kirchenbau mit Spitzbögen, hohen Fenstern und sorgfältigem Backsteinmauerwerk. Pierre Cuypers entwarf sie als dreiteilige Kreuzbasilika mit viel Licht. 1893 vollendete und weihte Bischof Bottemanne aus Haarlem das Gebäude als römisch-katholische Pfarrkirche zu Ehren des heiligen Dominikus.

Ihre Wurzeln reichen bis 1621 zurück. In jener Zeit feierten Katholiken im verborgenen Het Stadhuys van Hoorn, weil öffentlicher Gottesdienst verboten war. 1829 und 1844 kamen neue Fassaden hinzu. Nach Cuypers’ Beauftragung im Jahr 1878 entstand der Neubau, dessen Turm ursprünglich 85 Meter erreichen sollte. Vom Turm wurde nur etwa ein Drittel gebaut, sodass er das Hauptdach nicht überragt.

1925 übertrug die Gemeinde als erste Kirche der Niederlande eine Messe im Radio. In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde sie zum Zentrum liturgischer Erneuerung und Experimente. Seitdem trägt eine unabhängige ökumenische Gemeinschaft christliche Tradition weiter. Konzerte, Gesangsworkshops und kulturelle Veranstaltungen nutzen Akustik und Raum. Seit 1972 gehört der Bau zum niederländischen nationalen Denkmalschutz.

Stadt
Amsterdam
Aktualisiert

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