معبد أبو سمبل
Der Tempel von Abu Simbel steht bei Abu Simbel in Ägypten, zwischen Wüste, goldenen Felsen und dem schimmernden Nasserse. Vor dir sitzen vier kolossale Gestalten Ramses’ II. Sie ragen fast zwanzig Meter hoch aus dem Fels und blicken nach Osten zur aufgehenden Sonne.
Ramses II. widmete die Anlage Amun-Re, Re-Harachte und Ptah, zugleich verkündete sie Ägyptens Stärke gegenüber Nubien. Kleinere Figuren zeigen Nefertari, die Mutter des Pharaos und seine Kinder. Im Inneren kühlt die Luft ab, während Reliefs Schlachten, Opfergaben und königliche Siege darstellen. Im Heiligtum stehen vier Sitzfiguren, von denen das Sonnenlicht zweimal jährlich drei erhellt. Ptah bleibt dabei im Schatten, obwohl die Ausrichtung seit mehr als dreitausend Jahren funktioniert.
In den 1960er-Jahren zerlegten Ingenieure und Archäologen den Komplex in über tausend nummerierte Blöcke. Sie bauten ihn 65 Meter höher wieder auf, bevor der Assuan-Staudamm das Heiligtum im Nassersee versenken konnte. Hinter den Statuen liegt der weite See, während der kleinere Tempel für Nefertari nur wenige Schritte entfernt wartet.
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- Stadt Abu Simbel
- Aktualisiert

Foto: THE 1905-1907 BREASTED EXPEDITIONS TO EGYPT AND THE SUDAN: A PHOTOGRAPHIC STUDYPublic domain 
Foto: William Henry Goodyear, Joseph Hawkes, and John McKecknieNo restrictions 
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