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Viktualienmarkt

Der Viktualienmarkt liegt mitten in der Münchner Altstadt, wo bunte Stände eine zentrale Platzfläche umgeben. Stimmen, Brotdüfte und das Klappern von Kisten begleiten deinen Weg durch die Gassen. Über der Menge ragt ein hoher, bemalter Maibaum auf.

König Maximilian der Erste bestimmte 1807, dass der Lebensmittelverkauf auf diese Fläche umzieht. Zwischen 1823 und 1829 wuchs der Markt weiter und erhielt bis 1890 seine heutige Ausdehnung. Hallen und Pavillons boten Platz für Fisch, Innereien, Fleisch und Obst. Im Honighäusl stehen Gläser mit einer großen Auswahl an Honig neben dem Biergarten. Thoma Fromages et Vines verbindet Käsespezialitäten, hausgemachten Obatzdn und ausgewählte Weine. Fisch Witte bringt Fluss-, See- und Meeresfisch an die Stände. Die Wörle Kaspar Pferdemetzgerei gehört zu den seltenen Geschäften dieser Art.

Der erste Maibaum wurde am 4. Mai 1962 auf Anregung von Oberbürgermeister Albert Bayerle aufgestellt. Seine Figuren zeigen Handwerk, Bierfässer, Festszenen, den Schäfflertanz und Schutzpatrone des Brauwesens. Kleine Brunnen erinnern mit ihren Figuren an Karl Valentin, Weiß Ferdl und Liesl Karlstadt. Neue Pflanzkästen, Schattenbäume, Sitzplätze, Fahrradständer sowie LED- und Solarlampen ergänzen den Platz. Im Biergarten sitzen Einheimische und Gäste zwischen den Ständen.

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München
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