Villa Patumbah
Villa Patumbah steht in Zürich und entstand zwischen 1883 und 1885 nach Plänen von Chiodera und Tschudy. Karl Fürchtegott Grob gab den Bau in Auftrag. Sein Vermögen stammte aus einer Tabakplantage auf Sumatra, deren Arbeitsbedingungen zur kolonialen Geschichte des Hauses gehören. Der Name Patumbah bezeichnet ein Dorf nahe Grobs erster Plantage.
Die Fassade zeigt Neo-Renaissance und verbindet einen rustizierten Sockel mit farbigen Malereien. Marmor aus Verona und Carrara rahmt Fenster, Türen und Nischen. Auf der aufwendigen Ostfassade stehen Merkur und Flora in Nischen über einem Balkon. Der Schriftzug PATUMBAH steht gut sichtbar unter dem Dach. Ein dekorierter Gang verbindet die Villa mit dem ehemaligen Kutschenhaus im Schweizer Holzstil und führt zum Hof.
Die Innenräume verbinden europäische und ostasiatische Kunstgeschichte. Salon und Herrenzimmer zeigen Renaissance, der gotische Salon besitzt einen grünen Kachelofen, das Damenzimmer folgt dem Rokoko. Eine farbige Glaskuppel überdacht die Halle der oberen Stockwerke. Evariste Mertens entwarf den englischen Park mit Ziergärten, Wasserflächen, Rasen und Baumgruppen. Ein Gartenpavillon aus 1883 ergänzt den historischen Park. In der Villa befindet sich das Heimatschutzzentrum mit einer Ausstellung zur Baukultur. Die Villa steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz. Der Park von Villa Patumbah ist öffentlich zugänglich.
- Stadt
- Zürich
- Aktualisiert
Diese Seite aufs Handy holen
Die App ist kostenlos: Sobald du dort stehst, beginnt die Geschichte von ganz allein.
Orte wie diesen reiht myTuur zu Touren durch Zürich. Du wanderst von Spot zu Spot, und an jedem beginnt die Geschichte genau dort, wo du stehst. In der App gibt es jede Geschichte zum Lesen und zum Anhören.
Was ist myTuur?
myTuur ist eine kostenlose App für Stadttouren aus einzelnen Spots. Sobald du an einem Ort ankommst, beginnt seine Geschichte, drei bis vier Minuten zum Lesen oder Anhören.




