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Villa Hohenbühl

Die Villa Hohenbühl steht in Zürich oberhalb der Bahngleise des Bahnhofs Stadelhofen und prägt das Stadtbild. Alfred Friedrich Bluntschli errichtete sie für den Müller und Erfinder Friedrich Wegmann Schoch.

Die Villa entstand zwischen 1887 und 1889 und folgt dem Stil der italienisch geprägten Neorenaissance. Eine grosse Kuppel bekrönt das repräsentative Säulenportal.

Sockelgeschoss, Hauptgeschoss und Attikageschoss ordnen die Fassade, während erhaltene Malereien und Oberflächen das Innere prägen. Der Bau ist auch als Villa Wegmann bekannt.

Ein terrassierter Park umgibt das Gebäude und überwindet an einem steilen Hang rund zwanzig Meter Höhenunterschied. Evariste Mertens plante die Bepflanzung.

Eine Heuwiese liegt zwischen zwei Quittenhainen und öffnet den Blick auf die Südfassade der Villa. An der Kreuzbühlstrasse steht eine restaurierte Wandgrotte.

Zum Park gehören ausserdem kleine Gartenhäuser und ein Wintergarten, während die Eingangshalle einen Kamin besitzt. Die Stadt Zürich erwarb Villa und Grundstück 1949.

Das Gebäude diente zunächst einer städtischen Töchterschule und später der Kantonsschule Stadelhofen für Kunstunterricht. Danach folgten Verwaltungsräume.

Bei der Restaurierung blieb möglichst viel der ursprünglichen Substanz erhalten, und technische Einbauten wurden reversibel ausgeführt. Villa und Park stehen unter städtischem Schutz.

Die Villa gilt zudem als Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung und verbindet Architektur, Gartengestaltung und Stadtgeschichte.

Stadt
Zürich
Aktualisiert

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