Ignaz-Heim-Denkmal
Das Ignaz-Heim-Denkmal erinnert in Zürich an den Komponisten und Chorgesangsförderer Ignaz Heim.
Der Bildhauer Baptist Hörbst schuf dieses öffentliche Denkmal. Die Einweihung erfolgte 1883, drei Jahre nach Heims Tod und zwei Jahre nach einem Gedenkkonzert. Ignaz Heim förderte den Volksgesang und leitete Chöre in Zürich. Seine Büste krönt den rund fünf Meter hohen Denkmalaufbau und richtet Heims Blick in die Ferne. Engelreliefs, eine Lyra und eine Stimmgabel prägen seine Gestaltung. Ein zweistufiger Sockel trägt das quadratische Monument mit einer Seitenlänge von 1,65 Metern. Inschriften würdigen Heims Bedeutung für den Schweizer Chorgesang und den Volksgesang. Eine Figur mit dem Namen Genius hält auf der Vorderseite den Namen Ignaz Heim. Das Denkmal steht auf dem Platz namens Heimplatz in Zürich. Der Platz hiess ursprünglich Kantonsschulplatz und erhielt 1892 seinen heutigen Namen zu Ehren Heims. Schauspielhaus und Kunsthaus machten den Ort später zu einem kulturellen Platz in Zürich. Die verwendete Totenmaske lässt Heims Gesicht um Augen und Stirn eingefallen erscheinen. Das lebhafte Haar bildet dabei einen sichtbaren Kontrast zu den Gesichtszügen. Das Ignaz-Heim-Denkmal verbindet persönliche Erinnerung mit Zürichs musikalischem Erbe.
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