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Cargo Domizil Zentrum Mülligen

Cargo Domizil Zentrum Mülligen steht in Zürich als Logistik- und Güterzentrum des von Max Vogt entworfenen Areals. Sein Eingangsbereich verband Rundbögen, profilierte Decken und ursprünglich farbig gemusterte Terrazzoböden. Später ersetzten Glassteinböden den Terrazzo, während gusseiserne Säulen die Hallendächer mit sattelförmigen Oberlichtern trugen. Die Seitenflügel besitzen eigene Treppenhäuser, jedoch keine zentrale große Haupttreppe. Der Güterbahnhof gilt als spätes Beispiel des Historismus und vermittelt zwischen Aussersihl und den Zürcher Eisenbahngleisen. Robert Moser entwickelte das sogenannte Sägeprinzip für diese Güteranlage. Das architektonische und organisatorische Konzept mit Kopfbau und gestaffelten Ladegleisen diente als Vorbild für weitere Güteranlagen in der Schweiz und im Ausland. Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts entstand die Güterstation als Antwort auf Zürichs wachsenden Warenverkehr. Zur Anlage gehörten Empfangs- und Versandhallen, lange Gleise sowie große Lagerkeller. Später kamen neue Ladebereiche, elektrische Zugmaschinen, Gabelstapler und ein Containerterminal hinzu. Die Stadt Zürich nahm den Güterbahnhof später in ihr Inventar kunst- und kulturhistorisch bedeutender Objekte auf. Cargo Domizil Zentrum Mülligen verbindet damit Architekturgeschichte mit der Entwicklung der Zürcher Logistikinfrastruktur.

Stadt
Zürich
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