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Burkarder Tor

Das Burkarder Tor liegt in Würzburg an der Bastion Sankt Burkard und führt direkt auf eine steinerne Brücke. Über dem rustizierten Portal halten zwei Löwen das Wappen des Fürstbischofs Peter Philipp von Dernbach. Der lange, gebogene Durchgang und die Schießscharten an der Westseite zeigen seine frühere Verteidigungsfunktion.

Antonio Petrini errichtete das Tor 1680 als Teil der Würzburger Bastionsbefestigung. Die ursprünglich hölzerne Brücke wich 1757 und 1758 einer 58 Meter langen Steinbrücke mit sieben Bögen. Ihr größerer Mittelbogen ließ Schiffe den Burkarder Kanal unterqueren, während Zugbrücken zusätzliche Durchgänge sichern konnten. 1907 entstanden Gehwege im engen Durchgang, und 1937 wurde eine seitliche Kasematte zum Fußgängerdurchgang umgebaut. Die Bombardierung Würzburgs 1945 zerstörte die Torbögen, ließ jedoch die südliche Brücke und eine Schlusssteinmaske erhalten.

Heute durchqueren Fußgänger und Radfahrer das Tor, während die Brücke einen Teich mit Seerosen und Goldfischen überspannt. Der um 1950 zugeschüttete Kanal hinterließ nahe dem Tor Reste seines alten Tunneleingangs.

Stadt
Würzburg
Aktualisiert

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