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Adolf Hamburger

Adolf Hamburger gehört in Würzburg zu den Namen, die das Stolpersteine-Projekt ehrt. Der Name steht für einen jüdischen Einwohner der Stadt Würzburg. Solche kleinen Messingplatten liegen vor den letzten frei gewählten Wohnorten verfolgter oder ermordeter Menschen. Sie tragen Namen und weitere Angaben zur Person. Die Würzburger Gedenksteine verbinden Adolf Hamburger mit der Geschichte jüdischer Familien und ihrer Gemeinde vor dem Zweiten Weltkrieg. Auch Gisela Hamburger erscheint in den Aufzeichnungen zur Familie. Ihre Biografie nennt Würzburg, Chicago, berufliche Einschränkungen unter dem NS-Regime und die Deportation nach Kaunas im November 1941. In Kaunas wurde sie kurz nach ihrer Ankunft ermordet. Adolf Hamburgers Name gehört damit zu einem Erinnerungsnetz, das sich über Würzburg, Deutschland und weitere europäische Städte erstreckt. Die Messingsteine markieren Orte, an denen Namen, Wohnorte und Verfolgungsgeschichten im Stadtbild sichtbar bleiben. Adolf Hamburger bleibt dadurch als Name mit Würzburg verbunden. Das Pflaster bewahrt seine Geschichte im Alltag der Stadt.

Stadt
Würzburg
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