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Marienkapelle Unterkürnach

Die Marienkapelle Unterkürnach steht im Kürnachtal nahe dem Hofgut Kürnach bei Wiggensbach. Die abgelegene Kapelle verbindet Architektur des späten 18. Jahrhunderts mit einer ruhigen Umgebung, die auch für Hochzeiten genutzt wird.

Fürstabt Honorius Roth von Schreckenstein ließ sie 1780 errichten, ursprünglich gehörte sie zum fürstlichen Gutshof. Die Deckenfresken zeigen im Kirchenschiff die Aufnahme Mariens in den Himmel und im Chor ihre Krönung. Franz Joseph Herrmann wird die Ausführung dieser Malereien zugeschrieben, die bei Renovierungen 1951 und 1952 wieder sichtbar wurden. Das Hofgut diente den Fürstäbten von Kempten einst als Jagd- und Sommersitz und verbindet die Kapelle mit der Geschichte des Kürnachtals.

Drei Altäre und eine Kanzel tragen Gold und Weiß, wodurch der Innenraum hell und festlich wirkt. Das Kruzifix schuf der Allgäuer Künstler Konrad Hegnauer, während mehrere Renovierungen Bausubstanz und Ausstattung bewahrten. Bei der Restaurierung im Herbst 2013 erhielt der Glockenturm ein neues Kreuz, dessen Vergoldung zusammen mit Arbeiten an Dach und Fassade erneuert wurde.

Stadt
Wiggensbach
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