St. Nikolaus
St. Nikolaus ist ein spätgotischer Kirchenbau vom Ende des fünfzehnten Jahrhunderts. Originale Bauakten zur Errichtung sind bis heute nicht erhalten.
Stilistische Hinweise verweisen auf einen spätgotischen Kern, den spätere Umbauten mehrfach verändert haben. Eine gründliche Renovierung ist aus dem frühen achtzehnten Jahrhundert belegt.
Der Innenraum erhielt im neunzehnten Jahrhundert eine neue Gestaltung, während Orgel und Sakristei später weiterentwickelt wurden. Auch die Außenfassade wurde in jüngerer Zeit umfassend erneuert.
Neben der Kirche steht der alte Pfarrhof, dessen Ursprung bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückreicht. Der benachbarte Pfarrhof wurde später vollständig neu aufgebaut.
Im Pfarrhof wirkten die Claretiner und begannen dort mit einer kleinen Lateinschule. Aus diesem Anfang entwickelte sich ein mit der Gemeinschaft verbundenes Missionskolleg.
Die Patronatsfeier verbindet St. Nikolaus mit dem örtlichen Gemeindeleben und wird traditionell musikalisch begleitet. Dabei wirkt der Männergesangverein mit.
In der Kirche steht eine geschnitzte Holzkrippe von Josef Büchele. Sie gehört seit Jahrzehnten zur Weihnachtsausstattung von St. Nikolaus.
So verbindet der Ort spätgotische Bausubstanz mit Orgel, Pfarrhof und wiederholter Pflege. St. Nikolaus bewahrt dadurch eine sichtbar gewachsene religiöse Geschichte.
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