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Naumeter Kupp

Die Naumeter Kupp bildet einen schmalen Bergrücken, der steil zum Ruwertal abfällt und weit ins Land weist. Vom Plateau öffnet sich der Blick über das Ruwertal. Ein Erdwall und ein Graben markieren noch heute die Befestigung an der zugänglichen Rückseite des Hügels. Die Anlage diente einst als Fliehburg in gefährlichen Zeiten. Das Hochplateau bot Menschen aus der Umgebung Schutz und zeigt, wie frühere Gemeinschaften das Gelände für Sicherheit formten. Natur und Erdwerk prägen hier denselben Ort.

Am sichtbaren Rand steht ein hohes Metallkreuz, das an ein Unglück mit zurückgebliebener Kriegsmunition erinnert. Jungen verloren dort nach dem Krieg ihr Leben. Die Erinnerung verbindet den Aussichtspunkt mit den Spuren einer Nachkriegslandschaft, in der Gräben und Blindgänger Gefahren bargen. Das Kreuz steht sichtbar über dem Ruwertal. Auf dem Plateau treffen Landschaft, frühe Befestigung und persönliche Erinnerung in einer stillen Umgebung zusammen. Du erkennst die Erdarbeiten noch heute deutlich. Naumeter Kupp erzählt damit von Schutz, Verlust und dem Umgang einer Gemeinschaft mit ihrer Vergangenheit.

Stadt
Waldrach
Aktualisiert

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