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Stephansdom

Der Stephansdom steht im Zentrum Wiens und verbindet romanische Formen mit gotischen Bauteilen aus mehreren Jahrhunderten. Seine Geschichte reicht bis in die Römerzeit zurück. Ausgrabungen belegen, dass das Gelände schon damals als Friedhof genutzt wurde, bevor frühere Kirchen den heutigen Dom prägten. Das markante Riesentor öffnet sich zwischen den Heidentürmen.

Über dem Kalksteinbau liegt ein steiles Dach, dessen glasierte Ziegel Mosaike mit dem Doppeladler und Wiener Wappen bilden. Der Südturm heißt Steffl und prägt die Wiener Skyline. Der unvollendete Nordturm trägt eine Renaissancehaube und beherbergt die Pummerin, die größte Glocke des Doms. Im Südturm hängen außerdem weitere elektrisch betriebene Glocken.

Der Stephansdom ist die Mutterkirche der Erzdiözese Wien und der Sitz des Wiener Erzbischofs. Sein Inneres bewahrt markante romanische und gotische Spuren. Brände, Belagerungen und der Zweite Weltkrieg hinterließen Schäden, doch der Wiederaufbau bewahrte wertvolle Kunstwerke. Restaurierungen stellen dem Stein seine Farbe teilweise wieder her. Der Dom ist barrierefrei zugänglich und bleibt ein markanter Ort österreichischer Geschichte. Die beiden Heidentürme enthalten römisches Baumaterial aus früherer Zeit. Der dreischiffige Chor zeigt gotische Erweiterungen am älteren Bau.

Stadt
Wien
Aktualisiert

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