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Knisja tal-Madalena

Die Knisja tal-Madalena steht in Malta mit einer schlichten Steinfassade zwischen benachbarten, prächtigeren Kirchen. Ihre Steinlinien wirken zurückhaltend, aber keineswegs bedeutungslos.

Als römisch-katholische Kirche, die Maria Magdalena gewidmet ist, gehörte sie zum angrenzenden Magdalenen-Asyl. Dort fanden Frauen Schutz und einen Rückzugsort. Die Räume verbanden Gebet mit stillen Stunden, während draußen das geschäftige Leben weiterging. Zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde sie entweiht.

Jahrzehnte blieb das Gebäude still, bis Bischof Charles Scicluna es am 25. Februar 2015 erneut segnete. Danach öffnete sie sich wieder der Gemeinschaft. An den einfachen Linien lässt sich der Wechsel von Zuflucht, Verstummen und Neubeginn ablesen.

Stadt
Valletta
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