De slapende
De slapende steht in Utrecht an der Maliebaan, einer langen, von Bäumen gesäumten Allee mit historischen Häusern. Die Bronzeskulptur zeigt eine langgestreckte, abstrahierte Figur in einem rechteckigen Block. Ihre horizontale Form lässt den Körper zwischen Schwere und Schwerelosigkeit erscheinen.
Judith Pfaeltzer schuf das Werk 1988 und setzte dabei auf den Gegensatz verschiedener Oberflächen. Der obere Bereich wirkt poliert und glatt, während der untere Block rau und strukturiert erscheint. Diese Formensprache deutet menschliche Präsenz an, ohne den Körper naturgetreu abzubilden. Entlang der Maliebaan stehen siebzehn Skulpturen von Künstlerinnen als öffentliche Freiluftgalerie. Die Stadt Utrecht ließ die Bronzeplastiken Ende der 1970er Jahre für diese Allee in Auftrag geben.
De slapende gehört damit zu einer Kunstlandschaft, die weibliche Beiträge zur niederländischen Bildhauerei sichtbar macht. Licht und Wetter verändern den Eindruck, weil die glatte Figur anders reflektiert als die raue Fläche. Besonders eindringlich bleibt der Moment, in dem der Körper fast mit dem Block zu verschmelzen scheint.
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