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Haus der Begegnung

Das Haus der Begegnung in Ulm entstand aus der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche, einer von Dominikanern gegründeten Kirche. Ihr Ursprung reicht bis ins späte dreizehnte Jahrhundert zurück.

Der Bau gehörte ursprünglich zur Renaissancearchitektur. Im Zweiten Weltkrieg blieben nur Außenmauern von Kirchenschiff, Chor und Turm erhalten.

Nach dem Krieg nutzten das Ulmer Museum und das Stadttheater den Ort zeitweise als Lagerraum. Später begann die Wiederherstellung.

In den späten 1970er Jahren erhielt der Turm seine Restaurierung, bevor der gesamte Bau wiederaufgebaut wurde. 1984 wurde die Kirche zum Haus der Begegnung.

Der historische Außenbau verbindet sich mit einem modern eingerichteten Innenraum. Eine Treppe trennt Kirchenschiff und Chor auf unterschiedlichen Ebenen.

Dabei entstand ein großer Saal mit rekonstruierter Stuckdecke und Fries. Die Akustik unterstützt weiterhin Veranstaltungen und gemeinschaftliche Treffen.

Das Haus dient unter der Evangelischen Kirche als Zentrum für Bildung, Begegnung und gesellschaftlichen Dialog. Seminare und Diskussionen gehören zum Programm.

Ein Kindercafé macht den Ort auch für Familien zugänglich. Moderne Medientechnik ermöglicht Veranstaltungen vor Ort und als Übertragung.

So verbindet das Haus der Begegnung die Geschichte der Dreifaltigkeitskirche mit Bildungsangeboten und gemeinschaftlichem Austausch in Ulm.

Stadt
Ulm
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