Böfinger Schlössle
Das Böfinger Schlössle steht in Böfingen, einem Stadtteil von Ulm, und gehört zur regionalen Architekturgeschichte. Der Patrizier Löw ließ es 1587 errichten, während die Anlage heute von der späten Renaissance zeugt.
Seine robuste Bauweise und strategische Lage spiegeln die Architekturvorstellungen dieser Epoche wider. Das frühere Schloss von Böfingen wurde bereits um 1376 zerstört, während dieses Gebäude weitere Entwicklungsphasen überdauerte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Böfingen stark, besonders durch die Planung des Wohngebiets Braunland Böfingen ab 1957. Böfinger Halde und Schlössle fanden dabei ihren Platz zwischen Wohnhäusern und öffentlichen Bereichen.
Die Umgebung reicht historisch noch weiter zurück: Alamannische Siedlungen und Gräber belegen eine frühe Besiedlung. 2003 kamen auf einer Baustelle menschliche Überreste aus einem alamannischen Friedhof zutage, dessen Funde in Tübingen aufbewahrt werden.
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