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Chiesa della Santissima Trinità

Die Chiesa della Santissima Trinità wurde von Ascanio Vitozzi als kompakter Zentralbau mit trinitarischem Programm entworfen. Ihr runder Baukörper schmiegt sich an den städtischen Block. Das Thema der Drei erscheint in drei Eingängen, drei Seitenaltären und drei übereinanderliegenden Kuppeln. Der zentrale Grundriss ordnet den Innenraum um diese Zahl. Francesco Gonin und Luigi Vacca schufen die Kuppelfresken zwischen 1844 und 1847. Eine bemalte Kuppel lenkt den Blick nach oben. Die Marmorausstattung zeigt Einflüsse aus dem Umfeld Filippo Juvarras, während die Sakristei ein Beaumont zugeschriebenes Deckenfresko bewahrt. Das Fresko zeigt das Opfer des Melchisedek. Angelo Marchini gab der Kirche im frühen neunzehnten Jahrhundert ihre heutige neoklassizistische Fassade. Ein dreieckiger Giebel rahmt die Krönung der Jungfrau. Bomben beschädigten Chorapsis, Hauptaltar, Dach und Kuppelgalerie, bevor eine Restaurierung das Gebäude wiederherstellte. Die historischen Archive gingen in Kriegsbränden verloren. Die Erzbruderschaft besteht seit 1557 und betreut die Kirche sowie soziale Aufgaben. Ihre Geschichte verbindet religiöse Pflege mit konkreter Unterstützung.

Stadt
Turin
Aktualisiert

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