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Epplehaus

Das Epplehaus in Tübingen ist ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum mit einer Geschichte aus Protest und Musik. Jugendliche besetzten nach dem Brand des Schwabenhauses ein leer stehendes Bankgebäude für einen eigenen Freiraum. Die Stadt kaufte das Haus später und stellte es der Jugendarbeit zur Verfügung. Seinen Namen trägt es zum Gedenken an Richard Epple.

Seit 1978 organisiert ein Trägerverein den Betrieb, während junge Ehrenamtliche die Unabhängigkeit des Hauses sichern. Der Gewölbekeller wurde zur bekannten Konzertbühne des Hauses. Dort finden Punk, Metal, Reggae und weitere Musikrichtungen ihren Platz, neben Konzerten für unterschiedliche Szenen. Junge DJs erhalten professionelle Technik und eigene Auftrittsmöglichkeiten im Haus. Ein Tonstudio unterstützt Bands und vermittelt Kenntnisse in der Musikproduktion.

Das Epplehaus verbindet Musik, politische Aktionen und kreative Projekte mit basisdemokratischer Selbstverwaltung. Seine Räume schaffen Platz für Diskussionen, gemeinsames Lernen und alternative Kultur. Das Programm verbindet Liveauftritte mit DJ-Abenden und musikalischen Lernangeboten. Aus einer Besetzung entwickelte sich ein Treffpunkt für Subkultur und solidarische Ideen. Hier übernehmen Jugendliche Verantwortung und gestalten Gemeinschaft mit Musik, Aktionen und eigenen Projekten.

Stadt
Tübingen
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