Salomon Shotland
Salomon Shotland liegt in Norwegen als kleiner Stolperstein aus Messing im Gehweg. Das zehn mal zehn Zentimeter große Quadrat schimmert im Sonnenlicht und wird im Schatten matter. Eingravierte Buchstaben nennen einen Menschen dort, wo früher sein Zuhause oder sein Arbeitsort lag. Der Blick bleibt an diesem Namen hängen, während der Alltag unmittelbar darüber weitergeht.
Das Stolpersteine-Projekt von Gunter Demnig bringt Erinnerung an gewöhnliche Straßen und Hauseingänge. Jede Platte wird gegossen und bündig in das Pflaster eingesetzt. In Norwegen begleitet das Jüdische Museum Oslo die Verlegung solcher Steine. So verbindet der Stein Salomon Shotland mit der Geschichte nationalsozialistischer Verfolgung und mit einem konkreten Ort. Beuge dich hinunter: Das Messingquadrat macht aus einem Schritt eine kurze Begegnung mit Erinnerung.
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