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Kaiserthermen

Die Kaiserthermen zeigen mit mächtigen Mauern und weiten Rundbögen die Größe römischer Baukunst. Ihr Bau begann gegen Ende des dritten Jahrhunderts.

Unter Kaiser Konstantin wuchs der Plan zu einem großzügigen Badehaus, das der Bevölkerung Entspannung, Begegnungen und gemeinsames Leben bieten sollte. Das Wasser in den Becken erreichte bis zu vierzig Grad.

Zwischen Marmor und Stein trafen sich Menschen, spielten Ball, ließen sich massieren und besprachen ihre Geschäfte. Die große Anlage blieb trotz dieser Pläne unvollendet.

Später nutzten Soldaten Teile der Thermen als Kaserne, während andere Abschnitte zur Burg, Stadtmauer oder Klosteranlage wurden. Unter den Ruinen liegen weitläufige unterirdische Gänge.

Dort bewegte sich das Personal unbemerkt, leitete Wasser weiter und führte Abwasser aus dem Bad hinaus. Heute machen die Tunnel die technische Planung der Kaiserthermen anschaulich.

An den kolossalen Arkaden erkennst du die Dimensionen dieses nie vollendeten römischen Projekts. Ihre Mauern bewahren Spuren von Luxus, Technik und wechselnder Nutzung.

Stadt
Trier
Aktualisiert

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