Monumentul Fecioara Maria
Das Monumentul Fecioara Maria steht in Timișoara in einer kleinen Kapelle im römischen Stil. Carrara-Marmor und sechs belgische Granitsäulen prägen das geschützte Erscheinungsbild am Platz.
László Székely entwarf das Ensemble, György Kiss schuf die Statue im Jahr 1906. Der Ort erinnert an Gheorghe Doja, der hier 1514 nach einem Bauernaufstand hingerichtet wurde. Nach seinem Tod stellten Menschen ein Kreuz und eine Marienikone auf, die später mehrfach ersetzt wurden. 1837 folgte eine hölzerne Ikone, 1865 die erste steinerne Statue aus bayerischem Stein. Katholische Nonnen finanzierten 1877 eine weitere Statue, bevor 1906 die heutige Fassung entstand. Jesuiten hielten nach dem Ende der osmanischen Herrschaft Prozessionen hier ab, und Menschen entzünden weiterhin Kerzen zum Gebet.
Eine ungarische Inschrift erinnert an die Heilige Jungfrau und an Dojas Tod. Der Legende nach sahen Mönche während der Hinrichtung ein Marienbild am Himmel erscheinen. Nach einer Beschädigung im Jahr 2012 restaurierte Ion Oprescu die Statue wenige Monate später. Kapelle, Säulen und Statue verbinden so religiöse Erinnerung mit einem konkreten Kapitel der Stadtgeschichte.
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