Neptuno
Neptuno steht zwischen Meer und Strand auf einem vulkanischen Felsen vor dem Melenara-Strand. Der Bildhauer Luis Arencibia schuf diese Skulptur an der Küste. Mit seinem erhobenen Dreizack wirkt Neptuno, als steige er direkt aus den Wellen empor. Die Gezeiten verändern sein Erscheinungsbild vom Ufer aus. Das Wasser verbirgt Teile der Figur und gibt sie wieder frei. Dadurch bleibt der Blick auf das Kunstwerk in Bewegung. Die offene Lage macht die Statue eindrucksvoll, setzt sie aber auch Brandung und menschlichen Eingriffen aus. Auch einige Kinder kletterten wiederholt auf die Figur. Ein Sturm riss Neptuno einen Arm und seinen Dreizack ab. Beide verlorenen Teile wurden später vollständig wieder ersetzt. Die Restaurierung verstärkte das Innere mit Edelstahlstäben und schweißte die Skulptur an den Felsen. Fett an der Basis erschwert dort das Klettern. Neptuno erscheint zugleich freundlich, wachsam und bedrohlich, während Brandung, Wind und Gezeiten seine Wirkung mitprägen. Nach örtlichen Erzählungen leuchten seine hohlen Augen nachts. Vom Wasser aus begrüßt die Figur Schwimmende und Spaziergänger an der Küste. Du siehst, wie die Wellen um seine Füße fließen.
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