Markthalle
Die Markthalle in Stuttgart steht im Stadtzentrum und verbindet historische Marktnutzung mit einem offenen, säulenfreien Innenraum. Ihre Verkaufsflächen bieten frische Lebensmittel, Fleisch und internationale Spezialitäten. Das Gebäude entstand zwischen 1911 und 1914 nach Plänen von Martin Elsässer und öffnete im Januar 1914. Muschelkalk und Kunststein prägen die reich gegliederten Fassaden des Gebäudes. Reliefs mit Früchten, Tieren und Marktszenen ergänzen Wandmalereien und Skulpturen im und am Bau. Stuttgarts Marktgeschichte reicht bis zu einem Marktbereich im gräflichen Herrenhaus um 1450 zurück. Am östlichen Ende liegt ein Stück Schmalspurgleis, das für Markttransport vorgesehen, jedoch nie an das Straßenbahnnetz angeschlossen wurde. Die Ceresfontäne markiert das Ende der Halle. Ein beschädigtes Relief über der Fontäne gehört ebenfalls zur Ausstattung des Innenraums. Die Halle überstand Kriegsschäden, einen Brand und spätere Umbaupläne, bevor sie als Kulturdenkmal bewahrt wurde. Restaurants und Geschäfte für Wohnkultur und Mode ergänzen das kulinarische Angebot der Markthalle.
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