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Leibfriedscher Garten

Der Leibfriedsche Garten in Stuttgart wurde neunzehnhundertdreiundneunzig während der Internationalen Gartenbauausstellung eröffnet und schließt eine Lücke im Grünen U.

Seine Geschichte beginnt hier mit der früheren Villa Moser. Der Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser ließ das Gebäude achtzehnhundertfünfundsiebzig errichten, bevor es im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Die Ruinen der Villa prägen den Garten deutlich.

Hans Dieter Schaal entwarf die Kunststation Villa Moser für die Ausstellung. Stege führen durch überwucherte Reste des früheren Parks. Sie lassen dich den Boden umgehen und die Überreste aus wechselnden Blickwinkeln betrachten. Brücken verbinden den Garten mit Wartberg und Rosensteinpark.

Südlich liegt das Expo-Wohnen-Gelände der Ausstellung mit experimentellen Wohnformen. Mehrere Kunststationen greifen den Lebensweg auf und verbinden Landschaft mit Liebe, Geburt und Träumen. Ihre Namen lauten etwa Bei der Buche und Grottenloch.

Eine künstliche Grotte erinnert an die Villa und ihre frühere Wassertechnik. Die Bastion Leibfried macht die Grotte zum Aussichtspunkt. Von dort öffnet sich der Blick auf das Stuttgarter Stadtzentrum. Am Pragsattel treffen Geschichte, Kunst, Brücken und überwucherte Gartenräume in einem Parkensemble zusammen.

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Stuttgart
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