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Église Saint-Ignace

Die Église Saint-Ignace verbindet jesuitische Anfänge, neoklassizistische Architektur und Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Jesuiten errichteten hier zunächst eine kleine Kapelle.

Mit dem Wachstum des Viertels entstand die heutige Kirche mit ihrer zur Straße gerichteten Hauptfassade. Die Hauptfassade prägt den neoklassizistischen Bau der Kirche. Im Inneren bewahrt die Kirche eine historische Orgel und Heitzmanns farbintensive Wandmalereien. Eine restaurierte Orgel gehört fest zum Kirchenraum.

Antoine Heitzmann gestaltete die Malereien nach dem Zweiten Weltkrieg mit kräftigen Farben und Formen des Art déco. Seine gemalten Figuren haben tiefschwarze Augen. Das zentrale Pfingstfresko befindet sich im Altarraum. Die Glasfenster verbinden abstrakte und figürliche Bilder mit religiösen Symbolen. Sie zeigen Sonne, Mond, Sterne, Kelch und Trauben.

Eine Taube und die Gesetzestafeln vom Sinai ergänzen die Bildwelt auf der anderen Seite. In Kriegszeiten und im Alltag diente die Kirche als Gebetsort, Treffpunkt und Hilfezentrum. Als Gebetsort und Treffpunkt trägt die Église Saint-Ignace einen lateinischen Wahlspruch über Verantwortung für das Volk. Die Kirche ist auch für Rollstühle zugänglich.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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