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Église protestante Saint-Thomas

Die Église protestante Saint-Thomas zeigt gotische Architektur mit einer weiten, lichtdurchfluteten Hallenkirche. Ihre symmetrischen Linien prägen den weiten Innenraum der Kirche. Gleich hohe Schiffe verbinden sich zu einem ungewöhnlich breiten Raum, dessen Gewölbe weit nach oben führen. Bunte Fenster aus dem vierzehnten Jahrhundert bringen Farbe ins Innere. Im Chor steht das barocke Mausoleum des Marschalls von Sachsen, das Jean-Baptiste Pigalle im achtzehnten Jahrhundert schuf. Marmor und expressive Figuren bestimmen dieses Denkmal. Die Orgel von Johann Andreas Silbermann entstand im Jahr 1741 und gehört zu den prägenden Instrumenten des Kirchenraums. Mozart bewunderte ihren Klang während seines Besuchs in der Kirche. Die Geschichte des Baus reicht bis ins sechste Jahrhundert zurück und umfasst Brände, Blitzeinschläge sowie eine gotische Erneuerung. Romanische Skulpturen ergänzen die gotische Architektur im Innenraum. Saint-Thomas war über Jahrhunderte die wichtigste protestantische Kirche und erzählt von lutherischer Glaubenskultur. Der Kirchenbau ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Stadt
Straßburg
Aktualisiert

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