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Teatro Central

Das Teatro Central steht in Sevilla auf der Isla de la Cartuja, dem ehemaligen Gelände der Weltausstellung von 1992. Gerardo Ayala entwarf den Bau als schlichten Natursteinkörper nahe dem Wasser. Seine schmucklose Fassade hebt sich deutlich von der umgebenden Vegetation ab. Im Inneren liegt ein Hauptraum von etwa 20 mal 50 Metern.

Die Idee entstand 1990, als Banco Central die Förderung eines neuen Veranstaltungsortes ankündigte. Das Vorhaben sollte nach dem Ende der Expo bestehen bleiben. Nach einer verzögerten Fertigstellung öffnete der Bau 1992 mit Rafael Alberts Stück La Gallarda. Zuvor prüften Konzerte mit begrenztem Publikum die technischen Anlagen. Die Andalusische Agentur für Kulturelle Institutionen verwaltet den Ort. Sein Programm umfasst Oper, klassische Musik, Theater, Tanz und interdisziplinäre Produktionen.

Die bewegliche Bühne beginnt bei 18 mal 18 Metern und lässt sich erweitern. Der 22 Meter hohe Saal erlaubt italienische, elisabethanische, Arena- und Konzertanordnungen. Dadurch verändern sich Bühnenraum und Publikumsbereich passend zur jeweiligen Aufführung. Die Architektur verbindet klare Formen mit einer technischen Beweglichkeit, die viele Veranstaltungsarten ermöglicht. An diesem Ort bleibt besonders die Natursteinhülle mit der verborgenen Raumkonstruktion im Gedächtnis.

Stadt
Sevilla
Aktualisiert

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