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Schweriner Marstall

Der Schweriner Marstall steht auf der kleinen Marstallhalbinsel in Schwerin, direkt am Wasser und nahe dem Schweriner Schloss. Seine zwei langen Flügel bilden einen fast geschlossenen Hof, während die östliche Seefassade 167 Meter misst. Rundbogenöffnungen, Lünettenfenster und dreigeschossige Eckbauten prägen das klassizistische Erscheinungsbild.

Georg Adolf Demmler errichtete die Anlage zwischen 1838 und 1842 nach der Rückkehr der herzoglichen Residenz von Ludwigslust. Die zentrale Reithalle, Ställe und Unterkünfte für Personal dienten Pferden, Kutschen sowie Reitübungen und Veranstaltungen. Massive Außenwände treffen auf Fachwerkwände im Inneren, dazu tragen die zweigeschossigen Flügel Pfettendächer. Später nutzten Theater und Sportveranstaltungen die Räume, bevor eine umfassende Sanierung zwischen 2003 und 2007 folgte. Ein Städtebauwettbewerb hob den Marstall bereits 1968 als erhaltenswertes Bauwerk hervor.

Heute beherbergt der Bau das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales. Seit 2024 gehört er zum UNESCO-Welterbe Residenzensemble Schwerin. Grünflächen und Wege am Wasser geben dir einen ruhigen Blick auf die lange Fassade und das Schloss.

Stadt
Schwerin
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