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Villa Borghese

Villa Borghese liegt in Italien und verbindet breite Wege, alte Bäume, offene Wiesen, geordnete Gärten und kleine Bauwerke auf etwa achtzig Hektar. Zwischen den Landschaftsräumen erscheinen Museen, historische Fassaden und ein See mit künstlicher Insel.

Die Geschichte beginnt 1600, als Kardinal Scipione Borghese mehrere Weinberge zu einer Residenz mit Gärten, Kunst und Jagdflächen verbinden lässt. Flaminio Ponzio entwirft die Villa Pinciana, Giovanni Vasanzio führt die Arbeiten nach seinem Tod weiter. Im Casino Nobile zeigt heute die Galleria Borghese Werke von Raffael, Tizian, Caravaggio, Bernini und Canova. Im 18. Jahrhundert gestalten Antonio und Mario Asprucci den Garten am See, während spätere Umbauten neoklassische, eklektische und englische Landschaftselemente hinzufügen.

Auf der künstlichen Insel steht der Tempel des Äskulap, der 1786 neu angelegte See bildet einen ruhigen Mittelpunkt zwischen Bäumen und Wegen. Die Uccelliera trägt Adler und Drachen an ihrer Fassade, das Museum Carlo Bilotti nutzt die frühere Orangerie, und das Museum Pietro Canonica öffnet den Zugang zur privaten Wohnung des Bildhauers.

Stadt
Rom
Aktualisiert

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