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Largo di Torre Argentina

Im Largo di Torre Argentina blickst du in ein abgesenktes Ruinenfeld mitten im modernen Rom. Zwischen Straßenverkehr und Stadtleben liegen vier Tempel aus der republikanischen Zeit. Die ältesten Mauern reichen bis an das Ende des vierten Jahrhunderts vor Christus zurück. Wege und Beleuchtung machen die verschiedenen Ebenen von oben lesbar.

Tempel C entstand zuerst, wahrscheinlich für die italische Fruchtbarkeitsgöttin Feronia. Tempel A folgte und gilt vermutlich als Heiligtum der Juturna. Der größte Bau, Tempel D, war wahrscheinlich den Lares Permarini, den Schutzgöttern der Seeleute, geweiht. Tempel B besitzt als einziger einen runden Grundriss und wird meist mit Fortuna Huiusce Diei verbunden. Brände erhöhten das Gelände um mehr als einen Meter und hinterließen einen sichtbaren Travertinboden aus der Zeit Kaiser Domitians. Hinter den Tempeln B und C steht die Tuffbasis der Kurie des Pompeius, wo Julius Caesar am fünfzehnten März vierundvierzig vor Christus ermordet wurde.

Später nahm eine Kirche den Tempel A auf und erhielt im Jahr 1132 die Weihe an den heiligen Nikolaus. Kosmatenboden, Altar und zwei unterschiedlich alte Apsiden sind dort noch zu erkennen. Katzen bewegen sich heute zwischen den antiken Steinen und werden von freiwilligen Helfern versorgt.

Stadt
Rom
Aktualisiert

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