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St. Rupert

St. Rupert steht in Deutschland als Kirche mit romanischen Ursprüngen und fast tausendjähriger Baugeschichte. Die alten Mauern zeigen Spuren vieler späterer Umbauten. Das Hauptschiff aus dem vierzehnten Jahrhundert und der Chor von 1405 zeigen seine späteren Bauphasen. Im Inneren treffen romanische Anfänge auf barocke Ausstattung.

Der Hochaltar von 1690 lenkt den Blick auf ein farbiges Bild von Herzog Theodos Taufe durch den heiligen Rupert. Es zeigt den Bischof bei der Taufe des Herzogs. Gemälde im Langhaus erzählen von Ruperts missionarischer Arbeit und seiner Rolle bei der Christianisierung Bayerns. Im nördlichen Chor bewahren Skulpturen Rupert und weitere Heilige. Das Orgelgehäuse stammt aus der Zeit um 1774, während die Technik zwischen 1850 und 1860 erneuert wurde. Die Orgel gilt als zweitälteste Kirchenorgel der Stadt. Seit 2006 gehört die Kirche zum UNESCO-Welterbe und verbindet Glauben, Kunst und wechselvolle Baugeschichte. An den Außenmauern erinnern alte Grabplatten an den früheren Rupertifriedhof.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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