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St. Paul

St. Paul steht als kubische Kirche in einem neu entwickelten Viertel Deutschlands, umgeben von hohen Wohnhäusern. Franz Xaver Gärtner entwarf den Bau für eine wachsende Pfarrgemeinde, die ihn 1976 einweihte. Das Ensemble staffelt sich dem abschüssigen Gelände folgend und verbindet Kirche, Gemeindezentrum, Kindergarten, Saal und Jugendräume.

Im quadratischen Kirchenraum steht der Volksaltar mittig, sodass die Gemeinde ihn von allen Seiten umgibt. Unverputzte Ziegel und Naturholz bestimmen die ruhige Atmosphäre. Umlaufende farbige Fenster geben gedämpftes Licht, während Erich Schicklings Altarwand einen kräftigen farblichen Mittelpunkt setzt. Friedrich Koller gestaltete Altar, Ambo, Taufstein und weitere Ausstattungsstücke aus Bronze. Selbst die kreuzförmigen Türgriffe tragen seine Handschrift.

An der Südwand erinnert ein restaurierter Christuskorpus aus Köln an die Zeit um 1790. Werner Perseys Kreuzweg ist direkt auf die Wände gemalt. Der 24 Meter hohe Glockenturm besteht aus zehn Fertigteilen und trägt drei Glocken sowie ein Glockenspiel. Sein melodischer Klang begleitet einen barrierefrei zugänglichen Ort der Ruhe und Begegnung.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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