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St. Michael

Die Pfarrkirche St. Michael steht auf dem höchsten Punkt der Umgebung und prägt die Silhouette mit ihrem Turm. Zuvor stand an diesem Ort ein einfacher hölzerner Glockenturm. Max Wittmann plante den heutigen Bau für die wachsende katholische Gemeinde, die zuvor benachbarte Pfarreien nutzte. Der Grundstein für den Kirchenbau wurde 1929 gelegt. Die Architektur zeigt einen Saalbau mit eingezogenem Chor und einem markanten Turm an seiner Seite. Das zweifarbige Gewölbe trägt ein deutliches Rautenmuster über dem weiten Kirchenraum. Die Zollinger-Bauweise gibt dieser Decke einen regelmäßigen Rhythmus und verbindet konstruktive Klarheit mit farblicher Wirkung. Max Reiger schuf den größten Teil der Figurenausstattung. Originale Glasfenster aus der Bauzeit filtern das Licht im Altarraum und beleuchten den Chor mit farbigen Reflexen. Georg Jann baute 1986 eine vollmechanische Orgel mit Registern, Manualen und Pedal. Ihr Klang erfüllt den Saal während Gottesdiensten und Festen. So verbindet St. Michael Architektur, Skulptur, Glas und Musik mit der Geschichte einer wachsenden katholischen Gemeinde.

Stadt
Regensburg
Aktualisiert

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