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Katedralja Krishti Shpëtimtar

Die Katedralja Krishti Shpëtimtar steht als unvollendete serbisch-orthodoxe Kirche auf dem Campus der Universität von Pristina. Ihre äußere Struktur ragt dort ohne fertiggestellten Innenraum empor. Der Standort war ursprünglich als Bildungsort ohne religiöse Bezüge geplant worden, nach einem Entwurf des albanischen Architekten Bashkim Fehmiu von 1973. Später übertrug die Regierung unter Slobodan Milošević das Grundstück der serbisch-orthodoxen Kirche.

Der Bau begann 1992 und sollte die serbisch-orthodoxe Präsenz im Kosovo sichtbar machen. Der serbische Architekt Spasoje Krunić plante dafür 1.389 goldene Kreuze. Die Außenstruktur war 1998 fertiggestellt, doch der Kosovo-Krieg stoppte die weiteren Arbeiten 1999. Seitdem bleibt das Gotteshaus unvollendet.

Nach dem Krieg wurde das Gebäude zum Symbol der Herrschaft Miloševićs und zum Schauplatz von Vandalismus. Seine Gestalt verweist damit auf politische Konflikte und Spannungen zwischen den ethnischen Gemeinschaften im Kosovo. Zwischen der Universität von Pristina und der serbisch-orthodoxen Kirche bestehen weiterhin Streitigkeiten über das Grundstück. Besonders eindringlich bleibt der Anblick der unfertigen Kirche mit ihren geplanten 1.389 goldenen Kreuzen.

Stadt
Pristina
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