Platz der Einheit
Der Platz der Einheit liegt in Potsdam und gehört zu den ältesten Plätzen der Stadt. Früher lag an dieser Stelle die Faule See, ein großer Wasserkörper. Unter König Friedrich Wilhelm I. wurde das Wasser zugeschüttet, danach entstand ein Platz mit Wohnhäusern. Zunächst trug der Platz den Namen Wilhelmplatz nach König Friedrich Wilhelm II. Der Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné prägte spätere Umgestaltungen mit Baumreihen und diagonalen Wegen. Große Rasenflächen verbinden dort klassische und moderne Elemente der Platzgestaltung. Am Platz stehen das neobarocke Postamt, die Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek sowie die Wilhelmgalerie an der Nordseite. Die Wilhelmgalerie verbindet dort Einkauf und Ausstellungen an der Nordseite. Der Platz bildet außerdem einen wichtigen Knotenpunkt im Potsdamer Straßenbahnnetz. Hier treffen sich die Straßenbahnlinien von Potsdam. Seine Verkehrsgeschichte reicht von Pferdebahnen bis zu elektrischen Straßenbahnen und macht den Platz als Stadtraum besonders lesbar. Kriegsschäden veränderten den Ort im Zweiten Weltkrieg, doch die Restaurierung erhielt seine zentrale Rolle im Potsdamer Stadtbild.
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