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Platz der Einheit

Der Platz der Einheit in Potsdam gehört zu den ältesten Plätzen der Stadt und bildet eine große, rechteckige Freifläche. Ursprünglich lag hier der große Faule See. König Friedrich Wilhelm I. ließ das Gewässer im frühen 18. Jahrhundert verfüllen, danach entstanden Wohnhäuser am Platz. Zunächst hieß der Platz Wilhelmplatz. Peter Joseph Lenné prägte spätere Umgestaltungen mit Baumreihen und diagonal verlaufenden Wegen. Eine Bronzestatue Friedrich Wilhelms III. stand einst in der Mitte. Große Rasenflächen und Baumreihen verbinden klassische Gestaltung mit dem neobarocken Postamt und moderner Stadtarchitektur. Die Wilhelmgalerie liegt an der Nordseite. Die Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek ergänzt das Umfeld, während der Platz als zentraler Straßenbahnknoten dient. Seit dem späten 19. Jahrhundert prägt öffentlicher Verkehr diesen Ort. Pferdebahnen wichen elektrischen Straßenbahnen, und nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde der Platz wiederhergestellt. 1946 erhielt er den Namen Platz der Einheit. Der Name verweist auf die erzwungene Vereinigung von SPD und KPD zur SED. Damit zeigt der Platz historische Veränderungen, Verkehrsgeschichte und unterschiedliche Bauformen auf engem Raum.

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Potsdam
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