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Neuer Garten

Der Neue Garten in Potsdam liegt am Heiligen See und am Jungfernsee und verbindet Landschaft, Architektur und preußische Geschichte. Friedrich Wilhelm II. ließ ihn 1787 als neuen Park anlegen. Johann August Eyserbeck gestaltete die Anlage im englischen Landschaftsgartenstil und entfernte sie vom barocken Sanssouci. Peter Joseph Lenné ergänzte 1816 offene Wiesen, Wege und erhaltene Gartenelemente.

Das Marmorpalais bildet einen wichtigen architektonischen Mittelpunkt des Parks. Der frühklassizistische Bau entstand nach Entwürfen von Carl von Gontard und Carl Gotthard Langhans. Auch das Schloss Cecilienhof gehört zur historischen Anlage. Besondere Bauten ergänzen den Park: Eine Schlossküche erscheint als Tempelruine, eine Bibliothek trägt gotische Formen, und ein Eishaus gleicht einer Pyramide. Eine Meierei, eine Orangerie und eine Grotte erweitern das Ensemble. Die Orangerie zeigt ägyptische Dekorationen, während die Grotte mit Mineralien und Muscheln gestaltet ist. Der Park ist rollstuhlgerecht und zeigt Wege zwischen offenen Wiesen. Seit 1990 gehört der Neue Garten mit Potsdamer und Berliner Anlagen zum UNESCO-Welterbe.

Stadt
Potsdam
Aktualisiert

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