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Garde-Ulanen-Kaserne

Die Garde-Ulanen-Kaserne liegt in Potsdams Jägervorstadt und zeigt Architektur im normannischen Burgenstil. Die ehemaligen Militärgebäude entstanden ab 1861 in mehreren Bauphasen und prägten das Areal bis 1880.

Zunächst beherbergten sie das Dritte Garde-Ulanen-Regiment der preußischen Armee und später dessen Fünfte Eskadron. Nach dem Ersten Weltkrieg zog 1920 die Potsdamer Polizei in den Komplex ein. 1933 wurde er erneut zur Wehrmachtskaserne und trug als Hindenburg-Kaserne einen neuen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten sowjetische Streitkräfte die Gebäude bis 1991.

Seit 1991 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und verbindet heute Bildung, Kultur und erhaltene Bausubstanz. 2002 zogen ein Potsdamer Oberstufenzentrum und die Deutsche Kreditbank als erste neue Nutzer ein. Im selben Jahr eröffneten Frank Michael Zeidler und Hubertus von der Goltz das Kunsthaus Potsdam. Die restaurierte Alte Waffenmeisterei dient seit 2002 als Druckerei und bewahrt ein konkretes Stück dieser Umwandlung.

Stadt
Potsdam
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