Bockwindmühle
Die Bockwindmühle in Potsdam-Fahrland steht auf dem Mühlenberg nahe Satzkorn, im Norden Potsdams. Der hölzerne Bau besteht aus Eichen- und Kiefernholz. Als klassische Bockwindmühle zeigt sie eine Bauform, die in Mittel- und Nordeuropa verbreitet war.
Christian Friedrich Specht errichtete sie 1758, zunächst näher am Dorfzentrum von Fahrland. 1798 gelangte sie an ihren heutigen Standort. Dort mahlte sie Getreide und trug zur Brotversorgung der Potsdamer Garnison bei. Von drei Fahrlander Windmühlen ist sie die einzige, die erhalten blieb.
Bis 1968 blieb sie in Betrieb, zuletzt unter Müller Karl Gutschmidt. Eine umfassende Restaurierung folgte im Jahr 1973. Seitdem dient der Bau als Museumsstück, Veranstaltungsort und Filmkulisse. Die Flügel fehlen heute, doch früher beschrieben sie einen Kreis mit 19,5 Metern Durchmesser. Führungen machen ihre Geschichte und Bauweise anschaulich.
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Foto: Radler59 (talk)CC BY-SA 4.0 
Foto: nicht bekanntPublic domain 
Foto: Carl von Decker (1784-1844)Public domain
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